Über dieses Hörbuch
Wassili Jan wendet sich den Menschen zu, deren Arbeit die frühe russische Eisenverarbeitung trägt. Bauern und Handwerker geraten in eine fordernde Welt aus Öfen, Werkstätten und Pflichten, die ihnen die Herren ihrer Arbeit auferlegen. Die Kunst, Metall zu formen, besteht neben einer gesellschaftlichen Ordnung, die den Arbeitenden wenig Freiheit über ihr eigenes Leben lässt.
Die Erzählung verbindet gewerbliche Tätigkeit mit den Beziehungen zwischen Besitzern, Aufsehern und abhängigen Arbeitskräften. Arbeit ist zugleich Quelle von Wissen und Mittel des Zwangs. Wer sie ausführt, kann sein Handwerk nicht von den Bedingungen trennen, unter denen es verlangt wird. Historischer Wandel zeigt sich in praktischen Aufgaben und ungleich verteilter Autorität.
Die Geschichte untersucht den menschlichen Preis der Produktion und die Würde handwerklicher Fertigkeit. Ihr historischer Blick richtet sich auf die Hände hinter materiellen Leistungen. Sie fragt, wie Erfahrung, Ausdauer und der Wunsch nach Freiheit innerhalb einer Ordnung bestehen können, die Menschen vor allem als verfügbare Arbeitskraft betrachtet und ihren Fähigkeiten enge Grenzen setzt.