Über dieses Hörbuch
„Die Unzufriedenheit mit der Kultur“ von Sigmund Freud ist eines der bekanntesten und tiefersten philosophisch-soziologischen Werke des Psychoanalys-Vater, in dem er den ewigen Konflikt zwischen der menschlichen Natur und den Forderungen der Zivilisation untersucht. Freud stellt eine mutige Hypothese vor: Das Hauptziel des Menschen ist das Streben nach Glück, aber die Kultur selbst, die für den Schutz vor äußeren Bedrohungen und die Regulierung der Beziehungen zwischen den Menschen geschaffen wurde, beschränkt unvermeidlich unsere primären Leidenschaften (vor allem sexuelle und aggressive). Durch die Unterdrückung der Tierkarte des Menschen und durch die Unterdrückung der Regeln und moralischen Normen erzeugt die Gesellschaft ein tiefes Gefühl der Schuld, der Sorge und der inneren Unterdrückung. Durch die Analyse der Natur der Aggression, Religion, Liebe und sozialen Institutionen stellt sich der Autor die grundlegende Frage: Kann die Zivilisation einen Menschen glücklich machen oder wird die Zahlung für die Ordnung und die Sicherheit immer ein Gefühl chronischer Unzufriedenheit sein? Auf der Seite der Psychoanalyse, der Soziologie und der Philosophie geschrieben, bietet diese Arbeit einen kompromisslosen und dritten Blick auf die Gesellschaft und den Preis, den jeder von uns für das Recht bezahlt, Teil einer zivilisierten Welt zu sein. ** Was ist das Buch in drei Worten:** Zivilisation, Unterdrückung, Konflikt. **Wem zu lesen:** Interessiert für Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, Schätze für wissenschaftlich-populäre klassische Arbeiten, sowie für alle, die die Natur der sozialen Einschränkungen und die Ursachen der inneren Widersprüche des modernen Menschen verstehen wollen.